Physikalische Fakten I

Gravitation

Thema 02/2018

Heute möchten wir mit einer Serie von Beiträgen beginnen, die einfachem vedischen Denken gewidmet ist.

Zuerst möchten wir die Frage nach der Schwerkraft beantworten. Warum das denn? Seid Ihr jetzt verrückt geworden? Was hat die Schwerkraft mit Theologie zu tun?

Nun, leider ist es höchste Zeit, Fakten gegen die mehr und mehr postfaktische Propaganda zu stellen, um damit unser Weltbild abzusichern. Beispielsweise verursachen Flacherdler insbes. auf youtube große Verwirrung, indem sie kaum durchschaubare Halbwahrheiten in die Welt setzen, um die sensationslustigen Surfer zu beeindrucken. Die Flacherdler sind unseres Erachtens Teil einer Desinformationskampagne zur Verdummung der Surfer. Wir werden deshalb auch einzelne Behauptungen der Flacherdler mit dieser Beitragsserie durchleuchten und unsere Schlussfolgerungen hier für Krishna-Culture als Fakten benennen.

Also lasst uns mit der Schwerkraft beginnen. Gleich mal zur Sache:

Viele Flacherdler behaupten, es gäbe keine Gravitation und begründen das Absinken der Körper nach unten auf den Boden mittels der Verdrängung weniger dichter Körper durch dichtere Körper. Das ist so krass falsch, dass eben der Sensations-Effekt viele blendet; eben diejenigen, die instabil sind und nur noch nach extremen Aussagen Ausschau halten. Erstens ist die Negierung der Schwerkraft physikalisch unsinnig und zweitens entspricht es nicht unserer Wahrnehmung.

zu 1.) Wir werfen einen Stein. Ja ja und er sinkt so vor sich hin, ja warum denn gerade steil nach unten. Ohne Schwerkraft könnte der Verdrängungseffekt in jede Richtung erfolgen. Der Stein könnte ja auch nach oben verdrängt werden.

zu 2.) Ja, es gibt das Phänomen der Verdrängung. Zum Beispiel schwimmt ein Stück Holz auf dem Wasser. Es drückt nach unten, kann aber das Wasser nicht soweit verdrängen, dass es absinkt, weil es weniger dicht ist als Wasser. Natürlich gibt es auch nasses schweres Holz, welches im Wasser nach unten sinkt.

Die Verdrängung hängt von der Schwerkraft ab. Es gibt sie nur aufgrund einer Kraft, die nach unten zieht. Manche nennen diese Kraft Schwerkraft. Seit sich Newton durchgesetzt hat, spricht man von Gravitation.

Schwerkraft ist nichts anderes als Gravitation. Diese Kraft gibt es zweifellos. Wir spüren sie täglich 24 Stunden; Na gut, während wir sehr stabil aufgrund der Schwerkraft in unserem Bett liegen und schlafen natürlich nicht.

OK, das war zur Aufwärmung unser erster Fakt!

Es gibt die Schwerkraft. Das Phänomen Verdrängung ist ohne Schwerkraft nicht gegeben.

Nun noch zum theologischen Aspekt: Die Veden erklären, dass das Phänomen der Schwerkraft direkt von Lord Balarama stammt. Die Schwerkraft ist also ein direkt göttliches Phänomen. Darum ist gerade diese Fundamentalkraft so faszinierend. Nicht Herr Newton hat diese Kraft entdeckt. Diese Kraft spüren alle Menschen auf der ganzen Welt seit ewigen Zeiten. Warum also wird Herr Newton so gehypt??? Tja, wir von Krishna-Culture gehen davon aus, dass er von bestimmten Kreisen dazu benutzt wurde, das Weltbild hin zu reinem Materialismus zu zementieren. Obwohl Herr Newton angeblich gläubig war hat er also das materialistische Weltbild sehr gestärkt. Nun hatte man ja das mystische Wort Gravitation eingeführt, um die Masse zu beeindrucken, denn auch der normale Mensch spürt doch die Schwerkraft, die man jetzt als Gravitation bezeichnet.

Wir bedanken uns bei Lord Balarama, dass wir so sicher auf die Kraft vertrauen können, die unsere Autos, Fahrräder und auch die Fußgänger am Boden hält. Lord Balarama könnte die Schwerkraft auch "ausschalten". Es gibt auch Yogis, die aufgrund göttlicher Segnungen, also mystischer Kräfte, mit der Schwerkraft spielen dürfen: So soll Jesus über Wasser gegangen sein. Wir glauben das, weil es ein Fakt ist, dass man solch mystische Kräfte entwickeln kann. Die Schwerkraft selbst ist ein Gottesbeweis. Sie ist direkt Ausdruck Seiner Macht und kann nicht von Physikern auf andere Phänomene zurück geführt werden. Gott kann diese Kraft erhöhen, erniedrigen oder hinweg nehmen, genau so, wie es Ihm gefällt. Die Physiker haben bis jetzt kein Mittel gefunden, die Schwerkraft aufzuheben. Tja, sie sind begrenzt und sollten daher Gott Ehre erweisen!!!!

Ergänzend zu diesen Schlussfolgerungen noch folgender Ausflug in die Welt der Kosmologen und Physiker:

Wir halten fest, dass das Phänomen Schwerkraft göttlicher Natur ist. Die Physiker versuchen seit Jahrhunderten heraus zu finden, woher diese Kraft stammt. Sie behaupten, die Kraft entstehe aufgrund der Anwesenheit eines Klumpens von Materie: Je schwerer der Klumpen, so sagen sie, desto stärker sei die Kraft, die der Klumpen auf andere Körper ausübe. Diese Behauptung gehört heute zum Glaubenssystem der modernen Wissenschaft und ist alles andere als bewiesen. Da muss der Autor dieses Beitrags jetzt ein paar mal Luft holen.

OK, wir haben jetzt Luft geholt und gehen weiter, obwohl wir schon für heute die wichtigste Schlussfolgerung gezogen haben:

Die Schwerkraft ist ein unumstößliches Faktum

Der physikalische Ursprung der Schwerkraft konnte bisher nicht auf materialistische Weise erklärt werden.

Die Himmelskörper bewegen sich nicht so, wie es die Physiker gerne hätten. Immer wieder geben die Kosmologen zu, dass bestimmte Planetenbahnen nicht ihren Berechnungen entsprechen. Die Bahn des Mondes bereitet die meisten Schwierigkeiten. Sie passt bis heute nicht zu den Berechnungen der Physiker. Theologisch gesehen ist die Schwerkraft eine mystische Manifestation des Willens Gottes. Ha, ja das ist ein Ding!!! Könnte es sein, dass Lord Balarama mittels der Schwerkraft die Bewegung und Bahn der Himmelskörper so lenkt, dass Harmonie im Kosmos herrscht, ohne Rücksicht auf die Berechnungen der Physiker? Wenn die Schwerkraft im Universum konstant wäre, käme es wohl zu einem totalen Chaos. Es ist im übrigen nicht bewiesen, dass die Schwerkraft von der Masse eines Körpers verursacht wird. Es wurden zum Beispiel schwere Metallkugeln als Pendel nahe beieinander parallel aufgehängt. Bei diesen Experimenten konnte beim besten Willen keine Veränderung der Richtung der natürlich exakt senkrecht nach unten hängenden Kugeln festgestellt werden. Es gibt weitere ähnliche Experimente, bei denen keinerlei Massenablenkung aufgrund der angeblichen Gravitation der hängenden Gewichte festgestellt werden konnte. Die Schwerkraft scheint nicht von der Materie direkt auszugehen. Sie ist einfach da, wenn und wo es Gott will.

Wir kommen also zu folgenden zusätzlichen Schlussfolgerungen, obwohl wir uns nur auf das Phänomen des Vorhandenseins der Schwerkraft konzentrieren wollten:

Schwerkraft hat ihren Ursprung nicht in der Masse eines Körpers.

Die Schwerkraft ist direkt Ausdruck von Gottes Wirken.

Wir werden uns mit den Planetenbahnen hoffentlich im nächsten Beitrag beschäftigen.

Shri Balarama ki jay!!!

Ihr Diener

Parivadi dasa

P. S.: Der Autor kann sich an einen chaotischen Physikunterricht im Jahr 1980 an der Berufsoberschule Kempten im Allgäu erinnern, wo das Phänomen Schwerkraft durchgenommen wurde. Schon damals hatte ich den Verdacht, dass die physikalischen Behauptungen hinsichtlich der Ursache und vor allem auch Richtung der Schwerkraft nicht passten. Der Physiklehrer kam da selbst ins Schwitzen. Der Autor versuchte damals, die Eigen-Gravitation von Körpern in die Berechnung der Erdbeschleunigung mit einzubeziehen. Der Physiklehrer hielt das für unpassend, ließ den Autor jedoch gewähren. Ich weiss erst heute, warum er sich überfordert fühlte und mir totzdem gute Noten gab:

Im Unterricht rechnete man ausschließlich mit der Erdgravitation, jedoch vernachlässigte man die angebliche Gravitation anderer Körper, die auf die Erde stürzen. Theoretisch müsste die angeblich vorhandene Eigengravitation der beschleunigten Körper die Gesamt-Anziehungskraft und damit auch die Beschleunigung erhöhen. Dies widerspräche aber dem Prinzip, dass im Vakkum jeder Körper, ob Feder oder Granit, ob leicht oder schwer, mit genau gleicher Beschleunigung nach unten fällt, nämlich gerundet 9,81 m/s im Quadrat.

Ich wollte darüber mit dem Physiklehrer diskutieren, jedoch musste er passen. Das war mir unangenehm, hatte ich doch die Befürchtung, er wÜrde mir meine Zweifel nicht verzeihen. Statt dessen erhielt ich nicht angebrachte gute Zensuren und landete in Physik aufgrund der GNADE dieses Physiklehrers immerhn bei Note zwei in meinem Oberschulabschluss, obwohl ich in den meisten Phsikbereichen nicht gut bewandert und vielleicht eher mangelhaft (Note 5) war.

Tja Physik ist eine interessante und praktische Wissenschaft. Wir freuen uns über jeden ehrlichen Physiker. Schließlich bauen wir aufgrund physikalischer Erkenntnisse viele hilfreiche Geräte und Maschinen. Aber auch Physiker sollten die Grenzen der materialistischen Herangehesweise an die Welterklärung zugeben. Dann wirkten sie sympathischer als die unangenehmen Götter in weiss, die so tun, als wüssten sie alles.