Physikalische Fakten III

Fliehkraft

Thema 04/2018

Jetzt wird es wirklich heiss.

Es geht um rotierende Systeme. Im Alltag kennen wir diesbezüglich insbesondere die Karussell-Parks auf Jahrmärkten oder anderen Volksfesten. Was fällt besonders an den rotierenden Maschinen auf? Die auf diesen Geräten befindlichen Gegenstände oder Menschen zieht es vom Mittelpunkt der Rotation nach Außen; natürlich aufgrund der allseits bekannten Fliehkraft. Viele meiden es, in bestimmte Karussells einzusteigen, weil sie sich vor Übelkeit oder Schwindelanfällen fürchten.

Diese einfachen Erfahrungen sind ein Problem für Relativisten, also Einstein-Fans, denn:

Wer sagt uns, ob ein System wirklich rotiert? Es könnte doch auch sein, dass nicht das Karussell selbst rotiert sondern die Umgebung (der Vergnügungspark) um das Karussell herum. Die Relativisten sagen ja, jedes Bezugssystem sei gleichwertig, warum nicht auch ein Inertialsystem welches im Verhältnis zu einem anderen hin gleichmäßig rotiert?

Jedoch treten die Schwindelzustände eben besonders bei den Fahrgästen auf, nicht jedoch bei den Leuten, die außen herum stehen. Somit kann das Karussell klar von der Umgebung unterschieden werden.

Es ist also möglich, absolut rotationsfreie Bezugssysteme festzulegen. Das sind all diejenigen Systeme, in denen keine Fliehkräfte auftreten. Nun müsste es doch möglich sein, die Fliehkraft der angeblich rotierenden Erde insbesondere am Äquator zu messen. Die Fliehkraft, die auf einen rotierenden Körper einwirkt, wird wie folgt berechnet:

Wir entfernen für unsere Berechnung aus dieser bekannten Formel den Faktor m, um so anstatt einer Kraft die Beschleunigung nach Außen zu erhalten. Wir wollen die Rotationsbeschleunigung nämlich mit der Schwerkraftbeschleunigung vergleichen. Wir erhalten folgenden Wert bei einem angenommenen Erdradius von 6000 km und einem Erdumfang von 40.000 km:

In 24 Stunden fliegen wir am Äquator ja angeblich 40.000 km einmal die Runde, umgerechnet und gerundet 463 m/Sekunde; immerhin; jedoch ist da der vergleichsweise hohe Radius von 6000 km (oder 6.000.000 m), der den Beschleunigungsfaktor doch sehr reduziert:

Wir rechnen also 463 im Quadrat = 214.369 geteilt durch 6.000.000 = 0,035728166, gerundet 0,04. Nun vergleichen wir die angeblich am Äquator auftretende Fliehbeschleunigung mit der Schwerkraftbeschleunigung:

0,04 geteilt durch 9,81 = 0,040774719, also ungefähr 4 %! Die Fliehbeschleunigung am Äquator beträgt - sofern man die Erdrotation einer Kugelerde akzeptiert - nur 4 % der Fallbeschleunigung.

Das spüren wohl nur hypersensible Menschen. Gleichwohl müsste es mit Messgeräten zu ermitteln sein. Jedoch könnte bei jedem Messwert verschiedenes in so eine geringe Abweichung hinein interpretiert werden, z. B. Dichteanomalien, die zu Schwankungen der Schwerkraft angeblich führen usw. Also mit dieser geringen Fliehkraft können wir zunächst kaum auftrumpfen; schade erst einmal!

Wir erkennen jetzt, dass die hohen Karussellradien im Universum den Flacherdlern einen Strich durch die Rechnung machen. Selbst wenn die Erde zusammen mit der Sonne um die Zentralsonne raste, wären die Fliehkräfte aufgrund der hohen Radien so gering, dass man sie fast vernachlässigen könnte. Selbst das Wasser und die Luft auf der Erde scheinen davon kaum berührt zu sein. Es gibt ja Erfolgsautoren, die behaupten, die Fliehkräfte müssten zu unablässig wütenden Stürmen und Sturmfluten führen. Jetzt wissen wir, dass dies Unfug ist.

Wohlgemerkt, dies hier ist keine Entscheidung hin zum Kugelmodell der Erde hin. Nein, wir entkräften hier nur ein wichtiges Argument der Flacherdler:

Die Fliehkräfte aufgrund einer angeblichen Erdrotation bzw. des Fluges der Erde um die Sonne und mit der Sonne um die Zentralsonne können im Vergleich mit der faktisch vorhandenen Schwerkraft vernachlässigt werden.

Die Fliehkraft aufgrund der angeblilchen Erdrotation könnte jedoch trotzdem für die Entstehung von gemäßigten Wetterphänomenen heran gezogen werden, wie dies die mainstream-Wissenschaftler ja tun.

Als Nebenergebnis unserer Untersuchung möchten wir noch die bereits eingangs angesprochene Paradoxie heraus stellen:

Wieso spüren wir im Karussell Fliehkraft, wenn wir doch relativistisch mit Recht behaupten können, dass sich die Umgebung um uns herum dreht. Beide Inertialsysteme - das Karussell und auch die Umgebung - müssen doch vom relativistischen Standpunkt aus betrachtet gleichberechtigt nebeneinader stehen können. Die Relativitätstheorien unseres gelobten Albert Einstein hinken. Es gibt eben doch unterschiedlich geprägte Inertialsysteme, nämlich absolut rotationsfreie und solche, die absolut rotieren. Was folgt daraus?

Alle absolut rotationsfreien Inertialsysteme zeigen zueinander keinerlei Rotationsmerkmale, weil Rotation zweifelsfrei ein absolut besonderer Zustand ist. Jeder, der mit Übelkeit aus einem Karussell aussteigt wird dies bezeugen können.

Dennoch können die Relativisten behaupten, im Universum gäbe es keine absoluten Himmelsrichtungen, denn sie können in das All unzählige nicht rotierende Koordinatensysteme legen. Wir halten fest, dass alle denkbar rotationsfreien Bezugssysteme zueinander keinerlei Rotation zeigen dürfen. Gleichförmige Geschwindigkeiten sind ohne weiteres möglich sowie fest stehende Verdrehungen. Die Achsen der nicht rotierenden Inertialsysteme stehen also in einem gleich bleibenden Winkel rotationsfrei zueinander; Umgekehrt ist eine Winkelveränderung der verschiedenen Achsen zueinander pro Zeiteinheit gerade das Merkmal einer Rotation, logisch oder? Die Nullpunkte verschiedener rotationsfreier Koordinatensysteme dürfen sich jedoch mit gleichförmiger Geschwindigkeit aufeinander zubewegen oder voneinander wegbewegen. So, jetzt aber genug!!!

Die vedische Version sei dagegen gestellt, um die Diskussion zu beleben. Laut den Veden ist jedes einzelne Universum - es gibt davon unzählige - ein eiförmiges Gebilde mit einem klaren Oben und Unten sowie eindeutig definierten Himmelsrichtungen. Jedes dieser Universen ist räumlich begrenzt und in verschiedene Ebenen aufgeteilt sowie von acht materiellen Schalen umgeben. Hier der Link zum vedischen All, welches wir hier vertreten. In unserem Universum ist die Erde, auf der wir wohnen, ein ähnlich einer Birne gewölbter Himmelskörper in der Nähe des Zentrums des Universums. Im vedischen Modell rotiert die Erde nicht. Wir haben in diesem Beitrag abgeleitet, dass der Beweis für die Erdrotation schwer fällt. Ja, es gibt dagegen gute Beweise für das Sitllstehen der Erde*** Im vedischen Universum drehen sich die Gestirne oberhalb der Erde um eine Achse, die vom Polarstern beherrscht wird und zwar einmal täglich vollständig herum. Damit entfällt die Notwendigkeit einer Erdrotation.

Kommen wir jetzt eigentlich hier voran im Verständnis der physikalisch-kosmischen Wirklichkeit aus der Sicht eines normal gebildeten Menschen? Immerhin wissen wir nun folgendes, um die letzten drei Beiträge zusammen zu fassen:

1. Die Schwerkraft ist ein Faktum.

2. Die Fliehkräfte auf einer angeblich täglich rotierenden Erde wären im Vergleich zur Schwerkraft verschwindend gering. Dies gilt auch für theoretisch auftretende Fliehkräfte aufgrund der von den Schulwissenschaftlern behaupteten Umlaufbahn der Erde um die Sonne und die proklamierte Bahn unseres Sonnensystems um die Zentralsonne.

Kurzum: Diese theoretisch auftretenden Fliehkräfte wären so verschwindend gering, dass sie kaum jemand bemerken würde.

Jedoch wäre die Erdrotation ausreichend, um Wetterphänomene wie die rotierenden Hoch- und Tiefdrucksysteme erklären zu können. Letzteres ist umstritten und kann hier nicht abschließend bewertet werden.

3. Die Krümmung auf einer Kugeloberfläche ist doch recht gewaltig.

Man müsste sie messen können. Dies scheint jedoch nicht gut zu gelingen. Es gibt widersprüchliche Messergebnisse. So soll der Bodensee durchaus die von der Schulwissenschaft gewünschte Wölbung aufweisen, andere Seen scheinen jedoch besonders in gefrorenem Zustand spiegelflach zu sein. Die Flacherdler jubeln hier natürlich und dominieren mit ihren flachen Fotos das internet. Krishna-Culture geht von unterschiedlichen Krümmungsverhältnissen je nach Standort auf der Erdoberfläche aus. Die Erde ist nicht exakt kugelförmig!!!

4. Die Relativitätstheorien von Albert Einstein sind fehlerhaft. Er hat dies zu seinem Lebensende hin selbst vermutet und geäußert:

Wir haben richtig festgehalten, dass rotierende Inertialsysteme absolut als rotierend heraus gestellt werden können. Wenn alles relativ wäre, würde es einem Karussell-Insassen nie schlecht werden, denn Einstein sagt ja, der Fahrgast könne behaupten, die Umgebung drehe sich um ihn herum, nicht das Karussell um die eigene Achse. Da können sich die Relativisten die Zähne ausbeissen. Der Autor wettet 20 € gegen den Ersten, der erklären kann, warum ein rotierendes System relativistisch gesehen etwas besonderes sein soll, wo es doch keinen absoluten Ruhezustand geben dürfte. Auch beschleunigte Systeme können nicht mit gleichförmig rotierenden Karussellen gleichgesetzt werden. Warum sollte eine relative Drehbewegung zu Beschleunigungssymptomen führen, wie sie der Fahrgast zweifellos spürt? Das Karussell dreht sich in unserem Beispiel doch mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, und doch wirds uns schwindlig. Das dürfte relativistisch gesehen nicht der Fall sein!

Schlussfolgerung: Wir können aufatmen, weil die Schwerkraft ein Faktum ist und die Erde auf jeden Fall ein dreidimensionaler Körper ist, der zwingend Rundungen bzw. Ecken aufweisen muss! Also müssen wir uns nicht als Flach- oder Kugelerdler outen. So sparen wir viel Kraft.

So, und nun reichts erst mal mit den physikalischen Gedankenanstößen!!!

Ihr Diener

Parivadi dasa

P. S.: Ein interessantes Detail im Zusammenhang relativistischer Kosmologie soll hier noch beleuchtet werden:

Albert Einstein erklärte, sowohl das heliozentrische als auch das geozentrische Weltbild seien vom relativistischen Standpunkt aus gesehen gleichberechtigt. Die Beobachtungen eines Erdbewohners sind also zumindest relativ richtig. Wo liegt das Problem? Wir sehen den Fehler darin, dass die Universen von Außen betrachtet eine absolute Struktur aufweisen, weil es Schöpfungen sind. Leider bewegen wir uns wie Ameisen im Wald umher und sehen es nicht direkt; So streiten wir darüber unnötigerweise!

Noch was zur Belustigung (ist aber trotzdem faktisch zu sehen):

Wir sehen von der Erde aus, dass die Sterne täglich um den Polarstern kreisen. Herr Einstein war konsequent und erklärte, diese geozentrische Betrachtungsweise sei berechtigt. Wenn wir jetzt den Radius einer Sternenbahn um den Polarstern auf nur ein einziges Lichtjahr annehmen - obwohl die Kosmologen mit viel größeren Sternenabständen rechnen -, kommen wir auf folgende Umlaufgeschwindigkeit:

Die Umlaufbahn wäre: 2 x 1 Lichtjahr x 3,14 (Pi) = 6,28 Lichtjahre lang. Diese Strecke legt der angenommene Stern in 24 Stunden zurück. Hier die Berechnung:

(6,28 x 365 x 24 x 3600 x c) : (24 x 3600) km/s. So jetzt der Wert: 687.660.000 km/s. Die theoretische Sternengeschwindigkeit läge bei einem Bahnradius von einem Lichtjahr bei sage und schreibe über zweitausendfacher Lichtgeschwindigkeit. Also Herr Einstein, wie kann das sein, wenn die höchst erreichbare Geschwindigkeit laut Ihrer Theorie c = 300.000 km/s beträgt?

Also auf diese primitive Paradoxie hätten wir auch schon früher kommen können; nochmal in Kürze (da liegt die Würze):

Wenn es relativistisch zulässig ist, den Sternenlauf täglich um den Polarstern als ein Inertialsystem anzunehmen, dann fliegen die Sterne mit ungeheuerer Geschwindigkeit (jenseits der Lichtgeschwindigkeit c) durch den Raum.

Und auch die CERN-Forscher konnten kürzlich Teilchengeschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit feststellen, obwohl Herr Einstein die Höchstgeschwindigkeit auf c = 300.000 km/s festgelegt hat. Das ganze Einstein-Modell sackt nun in sich zusammen, und das nennt sich Wissenschaft?

*** Die Erde rotiert im vedischen Weltmodell nicht! Hierfür gibt es gewichtige Indizien:

Berühmt in diesem Zusammenhang sind insbesondere die Michelson-Morley-Experimente zum Ende des 19. Jahrhunderts hin. Die Forscher, die übrigens von einer Erdrotation ausgingen, wollten den Wind messen, den die im Äther rotierende Kugel nach Auffassung der leitenden Wissenschaftler verursachen musste. Bei langwierigen und präzisen Messungen konnte beim besten Willen keine Spur eines Ätherwindes gefunden werden. Die gesamte moderne Kosmologenelite sah sich durch diese Mau-Ergebnisse in Frage gestellt. Sie hypten dann Einstein, der kurzerhand erklärte, es gäbe gar keinen Äther, der bis dahin als Träger elektromagnetischer Wellen notwendiger- und richtigerweise angenommen worden war. Einstein stellte damit das gesamte bisherige Weltbild auf den Kopf und wird immer noch als eines der größten Genies gehandelt, obwohl er selbst an seiner Pseudo-physik zweifelte. Dieser Coup ist der größte Betrug des zwanzigsten Jahrhunderts; natürlich gesponsert von den materialistischen Eliten, die den Menschen jede göttliche Orientierung rauben wollten: Ohne den Weltäther gab es nun ja kein absolutes Bezugssystem mehr. Erstaunlicher- und erfreulicherweise proklamieren die Veden den Weltäther als den feinsten der klassischen materiellen Aggregatszustände:

bhumir apo 'nalo vayuh
kham mano buddhir eva ca
ahankara itiyam me
bhinna prakritir astadha

(Bhagavad-gita 7.4)

"Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther, Geist, Intelligenz und falsches Ego - Diese acht Elemente bilden zusammen Meine abgesonderte, materielle Energie."

Der Äther gilt in der vedischen Wissenschaft als die Schnittstelle zwischen grober und feiner Materie, die aus Geist, Intelligenz und falschem Ego besteht. Aber wenn es die Betrüger-Eliten so wünschen, so wird einfach ein Pseudophysiker gehypt, um den unliebsamen Weltäther zu leugnen; einfach widerlich, diese Machenschaften zugunsten eines gottlosen Weltbildes!!!

Es ist wichtig zu wissen, dass hier die Begriffe Erde, Wasser, Feuer und Luft nicht etwa mit den Phänomenen gleichzusetzen sind, die wir auf den ersten Blick dahinter vermuten mögen:

"Primitive Steinzeitphysik der Inder, die nur 4 Elemente kennen, wo wir doch im Westen über 100 Elemente kennen." Nein, es gibt herunter gebrochen vier fundamentale materielle Aggregatszustände. Wer hier tiefer einsteigen möchte sollte sich mit den bahnbrechenden Forschungen von Marcus Schmieke , dem Leiter der Vedenakademie, beschäftigen. Auf youtube findet man viele tief fundierte seiner Vorträge zum Thema!!! Da muss Krishna-Culture nicht nochmal das Rad neu erfinden, denn Herr Schmieke hat auf diesem Feld bahnbrechende Arbeit geleistet, wobei wir ehrlicherweise nicht ganz mithalten können, gerade wenn es um die Feinheiten der vedischen Elementarphysik geht, schwitz schwitz!!!