"Suta Gosvami sagte: Nachdem Shrila Narada Muni so zu Vyasadeva gesprochen hatte, verabschiedete er sich von ihm, und auf seiner vina spielend, verließ er den Ort, um ganz nach seinem Willen umherzuwandern." (Shrimad Bhagavatam 1.6.37)
Es wird langsam ernst für die träumenden Westler, die es gewohnt sind, dass es ringsum knallt, während sie im Schaukelstuhl die globale Show genießen wollen; mit Knabberzeug und Limo! Jetzt aber melden die Propaganda-Medien die Einziehung von jungen Männern zum Kriegsdienst, weil es eben gefühlt ernst wird. Wer von den wohlstandsverwöhnten Westlern wird die europäische Sphäre mit Leib und Leben schützen? Möglicherweise werden die drittklassigen Regierungen, unterstützt von künstlicher Intelligenz, bald eine Verteidigungsarmee präsentieren, oder sehen wir dann den Merz und die Uschi im Kampfanzug 'gen Moskau marschieren? Viel Glück !!!
Wenn aus billiger Propaganda bitterer Ernst wird, dann erst zeigt sich, wer es wirklich ernst meint.
Außerdem scheinen wir nun in die mehrfach vorhergesagte digitale Diktatur zu schlittern. Folgende Punkte fallen diesbezüglich auf:
- Wer ein Leben ohne Smartphone-Belästigung führen möchte, kommt in den Verdacht, ein rechtsradikaler Nazi oder Systemverweigerer zu sein. So gerät man schneller als man denkt in die Mühlen des sog. Verfassungsschutzes. Mehr und mehr werden wir aufgefordert, unsere Smartphone-Nummern und die dazu gehörenden Kennwörter anzugeben. Wer nicht kann oder will, bekommt schlimmstenfalls keine "Stütze" seitens der Sozialbehörden mehr; Oder es erwarten uns ähnliche Schikanen. Die Digital-Prophethen Gates & co. haben aufgrund ihrer soft-power bereits das Steuer der Weltpolitik übernommen. Einzelne Unbedarfte bzw. technisch Rückständige kommen unter die Räder. Niemand ist gewillt, ihnen auch nur einen Pfifferling zuzubilligen. Schließlich sind sie ja 'selbst schuld', weil sie sich dem technischen Fortschritt entzogen haben bzw. an den Zuständen der Vergangenheit festhalten möchten.
In vorauseilendem Gehorsam klicken wir gerne auf Buttons der Zustimmung, denn, wenn wir der "wohlmeinenden" Gängelung nicht folgen, kommen wir mit dem digitalen Schriftkram nicht voran. Unsere Bequemlichkeit, kombiniert mit dem Vertrauen in den technischen Fortschritt, führt uns also in eine immer engmaschigere Matrix; Und außerdem sitzen wir ständig am PC, Smartphone oder Notebook, weil wir keinen update verpassen möchten möchten. Zusammenfassend müssen wir feststellen, dass der Satan zur Zeit leichtes Spiel mit uns hat. Er beherrscht die materielle Welt; jedenfalls hat Shri Vishnu sie ihm anvertraut. MAYA ist dann auch noch so genial, uns Fitness-Kurse schmackhaft zu machen, um uns vor Übergewichtigkeit und Erschlaffung zu bewahren. Und wenn wir uns beschweren werden uns unsere Versäumnisse in etwa so präsentiert: 'Ha Ha, wir haben Sie doch gewarnt!'
Was ist die Alternative? Wir müssen dem Digital-Irrsinn Grenzen setzen, ähnlich, wie wir beim Schokoladenkuchen Maß halten sollten. Dies hatten wir bereits in früheren Beiträgen herausgestellt. Heute geht es uns darum, aufzuzeigen, wie die sog. freiheitliche Ordnung zur Digital-Diktatur mutiert. Beherrscht werden wir von den Wohltätern, die uns den technischen Fortschritt vor die Nase setzen. Wenn dann auch noch die staatlichen Gewalten mit den Wohltätern zusammenarbeiten, ist ein Ausbruch aus dem Digital-Konglomerat praktisch unmöglich. Wer die technischen Errungenschaften nicht wertschätzt, gerät suzessive immer mehr in Isolation. Der moderne Mensch hat auf die vorher geschilderte Weise seine Freiheit bereits voll eingebüßt.
Und derzeit befinden wir uns bereits in der Nähe des point of no return; bedeutet: Wenn wir jetzt nicht stark abbremsen, gehen wir endgültig in die digitale Sklaverei, um uns vorrangig nur noch mit Formularen, Kleingedrucktem und Digitalfallen zu beschäftigen.
FAZIT: Wenn sich sog. Fortschritt verselbständigt und niemand den Wert der Errungenschaften anzweifelt, so wird eben die gepriesene Errungenschaft zum Korsett, welches unsere Freiheit mehr und mehr aushebelt.
Um eine Lösung aus der Falle zu bewirken zitierten wir eingangs einen Text aus dem Shrimad Bhagavatam, der direkt aufzeigt, welche Freiheit ein reiner Gottgeweihter - wie Shri Narada Muni - genießt. Hier zitieren wir darum auch die Erläuterungen von HDG AC Bhaktivedanta Swami Prabhupada zu dem Text:
"Jedes Lebewesen strebt nach vollkommener Freiheit, denn das ist seine transzendentale Natur. Diese Freiheit kann nur durch den transzendentalen Dienst für den Herrn erlangt werden. Durch die äußere Energie getäuscht, denkt jeder, er sei frei, aber in Wirklichkeit ist er durch die Gesetze der Natur gebunden. Eine bedingte Seele kann sich nicht einmal auf der Erde ungehindert von Ort zu Ort bewegen, ganz zu schweigen von einer Reise von Planet zu Planet. Einer befreiten Seele wie Narada dagegen , die ständig über die Herrlichkeit des Herrn chantet, steht es frei, sich nicht nur auf der Erde, sondern in jedem Teil des Universums, ja auch überall im spirituellen Himmel , ganz nach Belieben zu bewegen. Machen wir uns nur einmal das Ausmaß oder vielmehr die Unbegrenztheit dieser Freiheit bewusst , die der des Höchsten Herrn gleichkommt. Eine befreite Seele hat keinen Grund für ihre Reisen und auch keine Verpflichtung, und niemand kann ihre freie Beweglichkeit beeinträchtigen. In ähnlicher Weise ist auch das transzendentale System des hingebungsvollen Dienstes frei. Es kann sein, dass es sich in dem einen entwickelt und in dem anderen nicht - auch wenn dieser alle Regeln und Vorschriften genau beachtet. Ebenso ist auch die Gemeinschaft eines reinen Gottgeweihten frei. Man kann so glücklich sein, sie zu haben, oder man hat sie selbst nach Tausenden von Bemühungen nicht. In allen Bereichen des hingebungsvollen Dienstes ist daher Freiheit die Hauptursache. Ohne Freiheit gibt es keinen hingebungsvollen Dienst. Dass der Geweihte dem Herrn seine Freiheit hingibt, bedeutet nicht, dass er in jeder Beziehung abhängig wird. Sich dem Herrn durch das transparente Medium des spirituellen Meisters hinzugeben bedeutet, die völlige Freiheit des Lebens zu erreichen."
Die meisten Seelen schämen sich, wenn sie mit diesen offensichtlichen Tatsachen konfrontiert werden. Niemand will zugeben, einem peinlichen Irrtum unterlegen zu sein. Jedoch nutzen weder Verdrängung noch Vertuschung bzw. pseudospirituelle Methoden á la 'positives Denken' etc. In Seiner unbegrenzten Barmherzigkeit ist Shri Krishna jedoch so großzügig, uns unsere fehlgeleitete Lebensweise zu vergeben, sofern wir einsichtig um Hilfe bitten und bereit sind, unser Leben zu verändern, um unsere ursprüngliche spirituelle Freiheit Schritt für Schritt wieder zurück zu gewinnen!
Ihr Diener
Parivadi dasa