Die ultimative Meta-Ebene des Chantens der Heiligen Namen Shri Krishnas!

Geben Sie die Erbsenzählerei auf!!!

Thema 21/2026

pramanais tat-sad-acharais
tad-abhyasair nirantaram
bodhayan atmanatmanam
bhaktim apy uttamam labheta

"Höchste Hingabe wird in kleinen Schritten erreicht, indem man sich ständig um Selbstverwirklichung bemüht, und zwar mithilfe der Aussage der Schriften, eines frommen Lebenswandels und Ausdauer in der Praxis." (Brahma-Samhita 5.59)

Ob die Schmetterlingssammler oder die Briefmarkensammler; Überall in der Forschung sehen wir, wie die sog. Wissenschaftler alles nur erdenkliche sammeln, ausgraben, sezieren bzw. untersuchen!

Der ISKCON-Gründer HDG AC Bhaktivedanta Swami Prabhupada versetzte den Wissenschafts-Gläubigen bei einem Gespräch mit einem Biologen diesem einen empfindlichen Dämpfer, indem er diesen fragte, welchen Nutzen er sich erwarte, alle Lebensarten zu katalogisieren bzw. zu kennen und zu beschreiben. Ja, was bringt dies ein. Der Pazifische Ozean ist groß genug, uns für hunderte von Millionen Jahre zu beschäftigen, denn es ist ausgeschlossen, alle biologischen Details jemals erfassen zu können. Solche Sammler können in Millionen Leben die ihnen vorschwebende Vollkommenheit der Beschreibung aller Naturphänomene betreiben, und sie werden doch niemals fertig werden. Außerdem kommen sie damit der Erkenntnis der Wahrheit mit dieser Methode nicht wirklich näher.

Historiker werden nicht müde, die bisherigen Erkenntnisse ständig zu ergänzen, in Frage zu stellen oder neue Funde zu präsentieren. Und die alternativen Historiker stellen jeweils völlig andere Blicke in die Vergangenheit zur Diskussion. Ja, je mehr Menschen bei diesen Forschungen mitmischen, desto unübersichtlicher wird die historische Sicht. Niemand ist fähig, ein unumstrittenes Weltbild zu präsentieren. Verschiedenste Repräsentanten ihrer jeweiligen Theorien bekämpfen sich teilweise bis auf's Messer, um sich durchzusetzen. Dieser ausufernde Trend begann insbesonder im sog. Zeitalter der Aufklärung im Zeitraum 1650 bis 1850. Es schloss sich daran das Zeitalter der Romantik ab ca. 1800 an; Kein Wunder, denn diese Bibliotheken voll von trockenen Forschungsaberichten konnten kaum jemanden nachhaltig begeistern. Die Menschen flohen ins Reich der Mythen, Träume, wählten also bewusstseinverändernde Methoden, um sich dem Frust der Langeweile zu entziehen. Auf den materialistischen staubtrockenen Sammlergeist folgte also die Romantik, dann wieder biederer Abklatsch ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dann die sog. Moderne, in der jedes menschliche Ideal zerstört wurde, z. B. mittels der 12-Ton-Musik von Arnold Schönberg oder heute der Graffiti-Kultur an unseren schönen Beton-Klötzen ...

Wir wollen uns nicht zu sehr in der Beschreibung der Kulturgeschichte verlieren, denn damit würden wir selbst den Fehler begehen, den wir hier aufzeigen wollten.

Wir empfehlen unseren Lesern, sich mit den Metaebenen der vedischen Weltbeschreibungen zu befassen, denn so sparen Sie sich sehr viel Zeit, um zu umfassenden Erkenntnissen zu gelangen!!!

In den Veden wird dargestellt, wie eine zyklische Abfolge von vier Zeitaltern das kosmische und damit auch irdische Geschehen dominiert:

Es beginnt mit dem Zeitalter der Reinheit (Satya-Yuga), welches 1.728.000 Jahre andauert, dann folgt das Treta-Yuga mit 1.296.000 Jahren und anschließend das Dvapara-Yuga mit 864.000 Jahren. Zuletzt folgt das Kali-Yuga, welches 432.000 Jahre währt. Insgesamt dauert dieser große kosmische Zyklus also 4.320.000 Jahre. Und nach einem jeden Kali-Yuga beginnt ein neuer Zyklus mit einem Satya-Yuga usw. usw.

U. a. geben uns die Veden sogar Auskunft über die Zahl der Lebensarten im jeweiligen Kosmos. Auch die Erbsenzähler kommen beim Studium der Veden also auf ihre Kosten! Es gibt insgesamt 8.400.000 Lebensformen, darunter sage und schreibe 400.000 humanoide Lebensarten; 900.000 Arten leben im Wasser, 2.000.000 sind Pflanzen, 1.100.000 Würmer, 1.000.000 Vögel, 3.000.000 Säugetiere. So, jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Zählen!

Auch wenn es um Fragen der Weltanschauung geht zeigen uns die Veden klare Richtungen, die wir zur Beruhigung unserer aufgewühlten Geister einschlagen können.

Krishna-Culture macht kein Hehl daraus, dass wir uns für die Gaudiya-Vaishnava- Schülernachfolge einsetzen. Shri Krishna Chaitanya (1486 bis 1534 AD) initiierte die Hare Krishna-Bewegung für alle Intelligenten und auch verwirrten Geister im Kali-Yuga. Zentraler Vorgang ist hier das intensive Singen der Namen Krishnas, insbesondere des Hare-Krishna-Maha-Mantras:

Hare Krishna Hare Krishna
Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama
Rama Rama Hare Hare

Hier ist ein besonders gutes Beispiel dieser Höchsten Kultur:

Chanten mit Achyuta Gopi Mataji

Viel Freude beim Chanten, ob sie jetzt mitsingen oder einfach nur zuhören!!!

Ihr Diener

Parivadi dasa